SoLaWi - Solidarische Landwirtschaft

Jeder Mensch muss sich ernähren und entscheiden wo die LEBENSmittel herkommen, die er isst. Mit dieser Entscheidung trägt er auch die Mitverantwortung dafür, wie sie erzeugt werden und welchen ökologischen Fußabdruck der Genuß seiner Lebensmitteln hinterläßt.

 

Auf unserem Hof betreiben wir eine kleine solidarische Landwirtschaft.

Die Mitglieder unserer Gemeinschaft erwerben Ernteanteile für ein Jahr, um regionale, saisonale Vielfalt zu ermöglichen – gemeinsam teilen wir uns die Kosten, das Risiko und die Ernte. Der Hof ist auch ein Ort für Gemeinschaft und um sich auszutauschen.

 

    Wie kann das Gemüse zubereitet werden, was kann davon gegessen werden?

    Das Gemüse kann erlebt werden vom Samen der in den vorbereiteten Boden kommt, übers Wachstum, Ernte bis zum Reinbeißen.

    Wie gut es schmeckt, riecht man schon beim hineinbeissen. Kochen und Essen bringen Rhythmus und Ruhe ins Leben.

    Spürt mit allen Sinnen, wie das Gemüse auf Deinen Organismus wirkt.

 

Was ist  eine solidarische Landwirtschaft?

Solidarische Landwirtschaft (SOLAWI), CSA (Community Supported Agriculture) oder gemeinschafts-gestützte Landwirtschaft ist ein Konzept der regionalen Versorgung, durch das BäuerInnen und KonsumentInnen näher zusammenrücken, einen neuen Bezug zu ihren Nahrungsmitteln finden, das Echte wieder schätzen lernen. Abseits von hochglanzpolierten Supermarktäpfeln und industrialisierter Massenware.

 

SOLWAI bedeutet für uns als Bauern wieder zu wissen, für wen wir jeden Tag arbeiten. Wir teilen die Kosten, das Risiko und die Ernte mit unseren Mitgliedern. Überproduktion, lange Transportwege oder intransparente Herkunft sind damit kein Thema mehr für unsere Mitglieder. Gleichzeitig können wir auf deren Unterstützung zählen – Ernteausfälle werden nicht unmittelbar existenzbedrohend, auch weil wir uns nicht auf große Monokulturen spezialisieren sondern bewusst Vielfalt leben.

Also haben wir es gewagt und unsere Antwort auf industrialisierte Landwirtschaft aufgebaut, denn Fakt ist: Klein strukturierte, biologische Landwirtschaft kann die Welt ernähren. Die industrialisierte Landwirtschaft kann das nicht. Global gesehen sind noch die meisten Betriebe klein strukturierte, lokale Betriebe, nur wir in der westlichen Welt glauben, es muss so sein, wie es jetzt im Moment läuft. Wir riskieren damit, unseren Bezug zu unserer Nahrung und damit zu uns selbst zu verlieren.

 

Wie funktioniert es?

Unsere Mitglieder erwerben Ernteanteile – eine Versorgung für eine Person für eine Periode. Was da ist, kann verteilt werden. Das Risiko teilen wir uns auch. Genauere Infos zu deinem Ernteanteil findest du hier. 

WERDE MIT-LANDWIRT!

Rudi Hoheneder

Jerome

Ernteteiler

Petra

Ernteteilerin

Katja

Ernteteilerin

Kurt

Ernteteiler

HOHENEDER und MAYER GesbR,

Alchemistenstrasse 8,

3470 Oberstockstall

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