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"Ich bin Lebensmitteltechnologin und habe dank 25 Jahren Berufserfahrung in der Lebensmittelindustrie (u.a. Nestlé, Abela Rocas, Gutschermühle) eingehend die Beziehung zwischen industriellen Prozessen, Konsumenten und Landwirtschaft kennenlernen können. Aufgrund dieser Erfahrungen habe ich nun eine besondere Leidenschaft für Themen wie Ernährungssouveränität und nachhaltiges Essen entwickelt. Mein aktuelles Engagement begann mit einer Bildungskarenz auf der BOKU, wo ich u.a. die Summer School „Alternative Economics und Financial System“ absolviert habe. Damals spürte ich, dass ich all das Gelernte weitergeben möchte.

Der Preis, den wir für das, was wir essen, zahlen, geht über die monetäre Transaktion weit hinaus und beinhaltet genauso die Kosten für unsere Gesundheit und Lebensqualität sowie die Auswirkungen auf unsere Umwelt. Dieses Denken hat die Art und Weise geprägt, wie ich meine Projekte in der Lebensmittelindustrie leite: Ich bemühe mich, dem globalen Bild von Nachhaltigkeit gewissenhaft zu begegnen, köstliche Lebensmittel zu entwickeln, die auch gesund und umweltfreundlich sind."

Die letzten Jahre waren geprägt von meinen Aktivitäten rund um die Kooperation mit Rudi Hoheneder und seiner SoLaWi in Kirchberg/Wagram. Mit der  gemeinsamen Gründung des FERMENTARIUM  wollten wir ein klares Zeichen setzen und zeigen, wie wichtig Ernährungs-Souveränität ist und dass "real farming - real food" möglich ist.

Greti Mayer