Küchenbühne - nachhaltig essen

Während meiner Bildungskarenz, auf der Suche nach meinem "Ich" war ich in Richtung Nachhaltigkeit unterwegs. Da haben mir die Bäume geflüstert "Küchenbüüühneee".

Ja, das war „meines“, genau das, was ich weiter tragen wollte. Die Leute wieder in der Küche zu bringen, hands-on zu arbeiten, nach Lösungen zu suchen in diesen herausfordernden Zeiten. Das war für mich Ernährungssouveranität! Wir brauchen nicht was die Industrie für uns produziert. Wir können es besser, gesünder und auch nachhaltiger. Wir können die Knappheit sehen und wir können auch verzichten. Die Erde gehört uns! - So entstand mein Konzept....

 

Danach traf ich auf eine 'Nyeleni Gruppe', dort habe ich eine für mich stimmige Definition von Ernährungssouveränität bekommen. Ich war Feuer und Flamme mit Gleichgesinnten das Projekt „Gutes Essen für alle“ in Graz und in Wien voranzutreiben und bin nachwievor dabei den  Aufbau dieser europäischen Bewegung für Ernährungssouveränität zu unterstützen (mehr dazu  auf www.ernährungssouveränität.at/nyeleni/)

Die Herausforderung, die ich sehe:

  • Die Mutter Erde ist erschöpft. Wir verlangen von ihr viel zu viel.

  • Das Spritzen von giftigen Chemikalien auf den Feldern muss aufhören.

  • Biologische Produkte sollten für alle Menschen leistbar sein.

  • Wir brauchen dahingehend mehr Aufklärung.

  • Das Vertrauen zwischen Menschen ist in Gefahr und wir entfernen uns mit großer Geschwindigkeit voneinander.

  • Das Essen ist ein zentrales Thema, das jede Person betrifft.

  • Essen ist genau so gut wie wir Lebensmittel wachsen lassen und weiter verarbeiten.

  • Nachhaltiges Essen ist viel mehr als gesundes Essen.

  • Es braucht  Übung und vor allem auch Zeit, um das im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.

 

Erfreulicherweise gibt es, wenn auch nicht im Mainstream verankert, eine wachsende Zahl an Menschen, die sich für verantwortungsbewussten Umgang mit der Ernährung interessieren und einsetzen. Meine Erfahrungen zeigen mir, dass durch die Kombination von fundiertem Wissen über die Lebensmittelindustrie und der Markterwartung in Verbindung mit technologischem Geschick das Vertrauen der Konsumenten in Bioprodukte gestärkt werden kann. Durch innovative Verarbeitungskonzepte können wir die Ressourcenverschwendung entlang der Wertschöpfungskette reduzieren.

Ich organisiere Mittagessen, 1x/Woche mittwochs bei mir zu Hause  und 1x/Monat im Verein Interkulturell in Krems und lade unterschiedlichste Menschen dazu ein. Meine Vision ist es, etwas für all jene anbieten zu können, die sich am Kochen und am “Happening-Prozess” beteiligen wollen und können. Bei Interesse, bitte ich um Kontaktaufnahme mit mir: greti@fermentarium.at

Im Rahmen des Fermentariums wird eine meiner Projektideen zur Nahrungsmittelverwertung Wirklichkeit. Mit diesem Projekt können landwirtschaftliche Erzeugnisse von Rudis Gemüseanbau in Dammkultur kurz nach der Ernte „gerettet“ und zu attraktiven und haltbaren Produkten für anspruchsvolle Konsumenten verarbeitet werden.

HOHENEDER und MAYER GesbR,

Alchemistenstrasse 8,

3470 Oberstockstall

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